Dörrphilippenhof

Der Dörrphilippenhof steht unterhalb des Häberlehofes an der Dorfstraße in Richtung Hinterheuweiler. Zu ihm gehört die große Scheune, die längs an der Dorfstraße steht. Früher hieß der Hof „St. Trudperter Zinsgütlein“. Die

Familiennamen auf dem Hof sind nach den Kirchenbüchern Eglin, Bank, Schill und später ein Phillip Dörr, nach dem der Hof benannt ist. 1911 übernahm die Familie Scherzinger den Hof. Ein Eintrag im Heuweilermer Totenbuch im Jahre 1718 belegt, dass Jakob Eglin in Waldkirch enthauptet wurde, nachdem er seine Frau im Glotterbach ertränkt hatte. Der Sage nach wurde das Verbechen nur entdeckt, weil Krähen sich auf dem Grab der bereits beerdigten Frau sammelten und laut schrien. Daraufhin wurde die Leiche exhumiert und untersucht.

Auch der Dörrphilippenhof wurde bei dem verheerenden Brand im Jahr 1862 in der Ortsmitte in Mitleidenschaft gezogen und die Hofgebäude zerstört. Wahrscheinlich wurden danach nicht mehr alle Gebäude wieder aufgebaut. Heute sind die landwirtschaftlichen Flächen verpachtet, lediglich Wald wird noch bewirtschaftet.