Berghäusle (Heuweiler)
Das Berghäusle (auch Berghüsli, Berghisli, Bergübers) ist das höchstgelegene Wohnhaus in Heuweiler am Ende der Straße Hinterheuweiler, dort ist auch die Quelle des Froschbächles, das später durch den Löschwasserteich fließt. Das Berghäusle hat eine bewegte Geschichte hinter sich, die sich aktuell nicht vollständig sondern nur punktuell ermittlen lässt. Esging im Laufe der Zeit durch einige Hände.
Im Jahre 1765 wurde es als Viehhütte vom damaligen Bauern vom Gehrihof errichtet. Um direkt neben seinem Hof ein Wohnhaus seine Kinder zu errichten (später der Schuhbur) dem Heitzmannhof 1769 Land und trug einen Teil des Berghäusles als Baumaterial ab. Der Bau wurde ihm 1774 gestattet.
1815 wurde das Berghäusle von Johannes Über an seinen Halbbruder Andreas Über, die beide vom Heitzmannhof stammen, übertragen.
Wahrscheinlich wurde das Berghäusle bereits damals von Johannes Über als Wohnhaus benutzt, sicherlich wurde es aber von Andreas Über als solches benutzt. Im Jahre 1875 wurde es von der Familie Über zur Schuldtilgung verkauft oder übertragen und bereits 1879 im Rahmen einer Versteigerung vom Bankhof erworben.
1905 erwarb es Mathias Heizmann von Oberglottertal, der dort Landwirtschaft betrieb. 1933 übernahm sein
Sohn Johann Heizmann, 1964 dessen Sohn Hubert Heizmann den Hof. Im Jahre 1998 wurde es von der
Familie Buderer übernommen und wird seitdem als Wohnhaus benutzt.